Gefässinterventionen

Unter dem Überbegriff Gefäßinterventionen versteht man u.a. die Beseitigung von Einengungen oder von Verschlüssen der arteriellen Blutgefäße mittels minimalinvasiver Kathetertechniken. Auch die Ausschaltung von Aussackungen (Aneurysmen) der Gefäße durch spezielle Stents oder der Stopp einer Blutung durch den Verschluss des entsprechenden Gefäßes gehören in diese Gruppe von Therapieverfahren. Meist erfolgt der Zugang in das Gefäß über eine Punktion der Leistenarterie nach örtlicher Betäubung.

Eine Allgemeinnarkose ist nicht erforderlich. Nach Darstellung der behandlungspflichtigen Läsion mittels Kontrastmittel (s. Angiographie) werden die Einengung oder der Verschluss mit einem Ballon aufgedehnt. In einigen Fällen wird zusätzlich eine Gefäßstütze (Stent) implantiert. Die Punktionsstelle wird nach der Behandlung mittels Kompression und Anlage eines Druckverbandes oder mit einem Verschlusssystem verschlossen. Es ist in der Regel eine mehrstündige Bettruhe notwendig.

Diese Therapieverfahren bilden einen wesentlichen Schwerpunkt unserer Praxis, wir führen eine große Anzahl derartiger Therapien in nahezu allen Körperregionen durch. Wir sind integraler Bestandteil des Gefäßzentrums am Jüdischen Krankenhaus und des Gefäßzentrums am Franziskus Krankenhaus.

PTA einer Gefäßeinengung
Applikation eines Stents

Über die Zusammenarbeit mit unseren gefäßchirurgischen und angiologischen Partnern kann an unseren Standorten im Jüdischen Krankenhaus und im Franziskus Krankenhaus das gesamte Spektrum der vaskulären Therapieverfahren angeboten und die für die jeweilige Erkrankung günstigste Therapieform gewählt werden.

Gefäßzentrum am Jüdischen Krankenhaus

Heinz-Galinski-Str. 1
13347 Berlin

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