Computertomographie (CT)

Die Computertomografie (CT) ist die rechnergestützte Auswertung einer Vielzahl aus verschiedenen Richtungen aufgenommener Röntgenaufnahmen des Patienten zur Erzeugung eines dreidimensionalen Bildes.
Die Röntgenstrahlen, die durch das Untersuchungsobjekt geschickt werden, werden von mehreren Detektoren gleichzeitig aufgezeichnet. Der Vergleich zwischen gemessener und ausgesendeter Strahlenintensität gibt Aufschluss über die Abschwächung durch das untersuchte Gewebe. Die Daten werden mittels eines mathematischen Verfahrens im Computer zu einem Volumendatensatz zusammengefügt, aus dem man Schnittbilder und 3D-Ansichten in beliebigen Ebenen rekonstruieren kann. Zur Untersuchung eines Organs wird in der Praxis meist eine Serie von Schnittebenen angefertigt.

In der Computertomografie/ CT liegen Sie bequem auf einer gepolsterten Liege. Währenddessen werden mittels einer um den Körper kreisenden Röntgenröhre Schnittbilder der zu untersuchenden Region erstellt. Hierbei werden während einer Röhrenumdrehung gleichzeitig mehrere CT-Bilder erzeugt.

Die Mehrzeilen-CT-Technik ermöglicht eine bestmögliche hochauflösende Bildqualität bei geringstmöglicher Strahlenexposition.

Die CT-Untersuchung dauert ca. 10-15 Minuten, der gesamte Zeitaufwand für die CT beträgt etwa 1 bis 1,5 Stunden.

Individuelle CT-Untersuchungsprotokolle führen zu einer raschen und sicheren Diagnose.

Wirbelsäulenschmerz- / Periradikuläre CT gesteuerte Therapie – PRT

Was ist eine CT-gesteuerte PRT?

Gezielte Einbringung lokal wirksamer Medikamente an eine Nervenwurzel im Bereich der Wirbelsäule mit Hilfe wiederholter Kontrolle der exakten Nadelposition durch ein CT-Bild. Es handelt sich hierbei um eine Therapie von chronischen Schmerzzuständen.

Wann wendet man die CT-gesteuerte PRT an?

Bei degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen und Bandscheibenvorfällen der Lendenwirbelsäule. Wenn Nervenwurzeln oder Facettengelenke gereizt sind soll dieser CT-gesteuerte Eingriff möglichst zu einer andauernden Schmerzfreiheit ohne operativen Eingriff führen. Dazu ist eine Injektionsserie von 2 bis 5 Sitzungen, meist im Wochenabstand notwendig.
Die CT-gesteuerte Therapie ist durch die dünnen Nadeln und gegebenenfalls örtliche Betäubung nahezu schmerzfrei.

Was wird injiziert?

In der Regel wird ein örtliches Betäubungsmittel und ein Cortisonpräparat appliziert.

Warum mit der CT?

Diese Methode garantiert eine millimeter- und zeitgenaue Steuerung der Injektion. Damit wird eine Gewebe- oder Nervenschädigung vermieden.

Risiken und Nebenwirkungen der CT-gesteuerten PRT

Kurzzeitige Taubheitsgefühle oder Schwächegefühle im betroffenen Gebiet. Verletzung von Nerven oder großen Gefäßen sind nahezu ausgeschlossen. Ausbildung eines Bluterguss (Hämatom) ist möglich. Infektionen sind bei sterilem Arbeiten unwahrscheinlich.

Ziel des Eingriffes

Der Patient kann trotz Schäden an der Bandscheibe schmerzfrei leben, arbeiten und Sport treiben. Eine risikobehaftete Operation bleibt ihm in der Regel erspart.

Sogar nach Bandscheibenoperationen, die zu keiner dauerhaften Linderung der Beschwerden geführt haben, kann eine CT-gesteuerte PRT effektiv helfen und den gereizten Nerven beruhigen.

Kosten der CT-gesteuerten PRT

Die Kosten für die CT-gesteuerte PRT werden von privaten Krankenversicherungen (PKV) in aller Regel problemlos übernommen.

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt die Kosten bei Überweisung durch einen Schmerztherapeuten. Alternativ kann die CT-gesteuerte PRT als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) individuell vertraglich mit uns vereinbart werden.

Terminvereinbarung: 030 322 913 0

von Montag bis Freitag 8:00 bis 18:00
oder Nutzen Sie bitte unser Kontaktformular

SOMATOM Definition AS

Zu unserem Leistungsspektrum gehören alle modernen bildgebenden radiologischen Verfahren. Wir verfügen über einen Gerätepark, der technisch auf dem neusten Stand ist. mehr