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Der Schlaganfall ist eine häufige Erkrankung, die zu schwersten körperlichen Einschränkungen oder zum Tod führen kann. Die MRT der hirnversorgenden Gefäße (Arterien) ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Gefäßverengungen (Stenosen), die zu Durchblutungsstörungen des Gehirns führen und einen Schlaganfall auslösen können.

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Neuroradiologie
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Bei rechtzeitigem Erkennen können geeignete Therapien Ihr individuelles Schlaganfallrisiko zu senken. Sinnvoll ist die Untersuchung bei Patienten die durch Risikofaktoren wie Nikotinkonsum, Bluthochdruck, Hyperlipidämie (Fettstoffwechselstörung), Übergewicht und familiäre Disposition belastet sind und dadurch ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall besteht.

Die sogenannte Subarachnoidalblutung ist eine lebensbedrohliche Erkrankung. Ungefähr 10% der Patienten sterben noch bevor sie das Krankenhaus erreichen und lediglich ein Drittel der Patienten überleben die Erkrankung ohne Einschränkungen. Verursacht wird diese Art der Gehirnblutung durch lokale Gefäßerweiterungen (Aneurysmen) der hirnversorgenden Gefäße. Empfehlungen zur Früherkennung von Aneurysmen der intrakraniellen Arterien sind noch in Diskussion. Ungefähr 2% der Bevölkerung haben asymptomatische Aneurysmen, von denen die allermeisten jedoch nicht rupturieren. Das Rupturrisiko korreliert mit der Aneurysmagröße. Mithilfe von Vorsorgeuntersuchungen werden gewöhnlich Aneurysmen mit einer Größe kleiner 6 mm identifiziert, welche ein niedriges Rupturrisiko haben.

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