Minimalinvasive Therapien

Die minimalinvasive Therapie ist eine unserer Kernkompetenzen.

In unseren Radiologischen Versorgungszentren bieten wir Ihnen das vollständige radiologische Spektrum minimalinvasiver Therapien an. Unsere Therapien erfolgen üblicherweise in Lokalanästhesie. In Abhängigkeit Ihrer Erkrankung werden diese CT-gesteuert oder kathetergestützt über einen kleinen Zugang in der Leiste durchgeführt.

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Minimalinvasive Therapien
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CT-gesteuerte Eingriffe.

  • Wirbelsäulen-Schmerztherapie
    Chronische Rückenschmerzen sind eine häufige Erkrankung. Im Rahmen der sogenannten Periradikulären Therapie (PRT) wird unter lokaler Betäubung eine dünne Nadel unter CT-Kontrolle punktgenau an dem irritierten Nerv platziert und schmerz- und entzündungshemmende Medikamente verabreicht. Alle schmerztherapeutischen Eingriffe sind ambulant durchführbar. Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten unseres Kompetenzzentrums Schmerztherapie der Wirbelsäule.
  • CT-gesteuerte Biopsien
    Im Rahmen unseres Kompetenzzentrums Onkologie entnehmen wir in Lokalanästhesie CT-gesteuert Gewebeproben, die von einem Pathologen untersucht werden können. Auf diese Weise wird die Diagnose gesichert bzw. Untersuchungen vorgenommen, die eine zielgenaue, individualisierte Tumortherapie ermöglichen.
  • CT-gesteuerte Drainage
    Bei Entzündungen im Bauchraum entstehen sogenannte Abszesse (Eiterhöhlen). Mithilfe der Computertomographie können diese entzündlichen Flüssigkeitsansammlungen zielgenau punktiert und abgeleitet werden. In vielen Fällen erleichtert dies eine notwendige Operation oder kann Ihnen diese sogar ersparen.

Kathetergestützte Eingriffe.

  • Minimalinvasive Therapie von Gefäßerkrankungen
    Kalkablagerungen an Ihren Gefäßen können im Laufe der Zeit zu Durchblutungsstörungen Ihrer Beine (periphere arterielle Verschlusskrankheit), zu Minderdurchblutung Ihrer Eingeweidearterien oder zu Schlaganfällen führen. Als eine der führenden Berliner Institutionen in der Gefäßmedizin behandeln wir das gesamte Spektrum arterieller Gefäßerkrankungen. Detaillierte Informationen finden Sie auf den Seiten unseres Kompetenzzentrums Gefäßerkrankungen.
  • Prostataembolisation bei benigner Prostatahyperplasie
    Über 70% aller Männer über 60 Jahren haben Probleme beim Wasserlassen. Eine häufige Ursache ist die benigne Prostatahyperplasie (Prostatavergrößerung). Mit der Prostataembolisation führen wir ein schonendes minimalinvasives Verfahren durch, das Ihre Prostata verkleinert ohne die Harnröhre zu schädigen. Eine Inkontinenz ist nach dem Eingriff nicht zu erwarten. Dieses Verfahren führen wir in Kooperation mit unseren urologischen Partnern durch.
  • Onkologische Therapien
    Im Rahmen unseres Kompetenzzentrums Onkologie führen wir zusammen mit unseren Kooperationspartnern auch minimal-invasive Tumortherapien durch. Ein Beispiel ist die transarterielle Chemoembolisation (TACE). Bei diesem Therapieverfahren wird in Lokalanästhesie über einen Zugang in der Leiste ein dünner Katheter in die Leberschlagader eingeführt und ein Chemotherapeutikum direkt zum Tumor gebracht. Dieses Therapieverfahren eignet sich bspw. für gewisse Stadien des hepatozellulären Karzinoms, einem lebereignen Tumor.
  • Transjugulärer portosystemischer Shunt (TIPSS)
    Im Rahmen einer Leberzirrhose kann es im Verlauf der Erkrankung zur Bildung von Bauchwasser (Aszites) kommen, die nicht mehr durch Medikamente kontrollierbar ist. Eine weitere Komplikation der Leberzirrhose können Blutungen aus krankhaften Gefäßveränderungen der Speiseröhre oder des Magens sein. Der sogenannte transjuguläre portosystemische Shunt ist eine künstlich geschaffene Gefäßverbindung durch Ihre Leber, der die Gefahr von unstillbaren Blutungen aus dem Magen oder der Speiseröhre mindern kann und die Enstehung von Bauchwasser reduziert.
  • Gallenwegsableitung
    Im Rahmen verschiedener gut- und bösartiger Erkrankungen kann es zu einer Störung des Galleabflusses aus der Leber kommen. Symptome können starker Juckreiz, eine Gelbfärbung der Haut und Störungen der Verdauungsorgane sein. Mit der sogenannten PTCD (perkutane transluminale Cholangiodrainage) wird der Gallenabfluss wiederhergestellt.
  • Sonstige Eingriffe
    Neben den eben genannten Eingriffen führen wir noch viele weitere minimalinvasive Verfahren durch (z.B. Portimplantationen, Fremdkörperentfernungen, etc.). Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

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